bahnbau-raum 

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dachbodenausbau

hier also soll die geplante slotracing-strecke hin

ausgangslage: ein wärmenungedämmter raum, der bislang als trockenboden & rumpelkammer benutzt wurde. ein raum, in den noch eine zwischendecke eingezogen werden muß, der zudem noch unterteilt ist in 3 einzelräume (A, B, C), die zu einem großen L-förmigen raum zusammengefaßt werden sollen. zu diesem zweck müssen 2 zwischenwände herausgenommen werden ... außerdem sind sämtliche wände und dachschrägen bislang weder wärmegedämmt noch verkleidet. ein dachfenster fehlt (bislang nur glasziegel). der raum ist bislang ungeheizt ...

oktober 2003:

planung des vorhabens

november 2003:

besichtigung und begutachtung der dachkonstruktion durch einen befreundeten architekten

dezember 2003:

aufzeichnungen der neuen zwischendeckenkonstruktion

beratung durch einen befreundeten dachdecker

elektriker klemmt einige stromleitungen ab, die spätere ausstattung mit e-öfen wird besprochen

ausräumen des speicherbodens (die garage ist danach vollkommen mit sperrmüll gefüllt) 

material- und werkzeugkauf bzw. -bestellung

einbau der zwischendecke:

zum einbau der balkenkonstruktion für die zwischendecke wurde die hintere wand aufgestemmt und dort hinein der erste längsbalken gelegt ... zum glück hat uropa anno 1899 recht massiv gebaut, die alten (rotbraunen) balken tragen die längsbalken "locker". über die längsbalken wurden dann noch ein gutes dutzend querbalken befestigt, zwischen die später die wärmedämmung (styrotect-s) eingeschoben und von unten die deckenpaneele angebracht werden sollen ... 

entfernung der ersten zwischenwand zum ehemaligen garderobenraum:

rumms, die holzzwischenwand zu raum B iss wechgesemmelt (auf die brutale mit axt und brecheisen, damits schneller geht :-)

... und wenig später so langsam auch der angefallene schuttberg :-)

einbau des dachfensters

durch das neue dachfenster nun exzellente aussicht auf immer neue müllberge,

die mühsam über zwei stockwerke in den hof gebracht werden müssten

zum glück ist endlich die schuttrutsche gekommen, denn folgendes steht jetzt an:

entfernung alte zwischenwand plus kleine zwischendecke 

alte zwischendecke: done & gone (mit staubmaske & "ganzkörperkondom"), denn das aus pliesterlättchen und putz bestehende über 100 jahre alte ding staubte beim abbruch ohne ende, weil´s oben drauf bedeckt war mit ner zentimeterdicken schicht von schwarzem kohlenstaub (hier im ort stand einst ne kohlegrube mit ner riesen abraumhalde) 

alte zwischenwand: erst zu nem viertel wech - silvesterfeier kam dazwischen 

januar 2004

die letzte zwischenwand ist gefallen

... und auch der schutt schon fast beseitigt, wieder staub ohne ende, selbst durch die schutzmaske geht dieses zeug .. zur belohnung mit den alten zwischenbalken noch zielübungen gemacht, nach dem motto: wie treff ich den container aus dem 2. stock so, dass die dinger dort nett nebeneinander zu liegen kommen :-)

grossreinemachen

stunden schutt geschaufelt durchs kleine dachfenster *ziel* in die rutsche - das z.t. feinpulvrige zeuch erzeugt trotz "schuttrutschendurchlauf" ne so imposante staubwolke, dass fußgänger die straßenseite wechseln, parkende autos versetzt werden und nachbarn die fenster schließen ... der container füllt sich langsam aber sicher. danach mit nem industriestaubsauger der zentimerterdicken kohlestaubschicht zuleibe gerückt, die in den letzten tagen alle zeit der welt hatte, sich dort oben auf dem boden, an den wänden, auf den balken, einfach überall ... abzulagern als tiefschwarze schicht ... schlussendlich brauchts drei industriestaubsaugerstaubbeutel a 16 liter (!), bis alles halbwegs weggesaugt ist. danach noch "putze" gespielt im dachboden & treppenhaus und noch ne neue erfahrung gemacht: kohlenstaub(reste) verwandeln sich bei kontakt mit (putz)wasser in eine teerähnliche schwarze substanz, die kaum noch "handlebar" iss, die aus aufnehmern nich mehr rausgeht ... was soll´s,  danach siehts unterm dachboden erstmals wieder halbwegs aufgeräumt & sauber aus

    

blick aus der zukünftigen bastelecke auf den raum, wo die bahn mal stehen soll

heute: sperrmüllbeseitigung - oder: wie krieg ich den container voll ?

bis abends noch alles, was an altem "pröll" vom speicher in der garage zwischengelagert war, kurz und klein gehauen, dass möglichst viel noch auf den container geht. der war gegen 21 uhr bis zum rand gefüllt (mit fast 2 t, wie sich später herausstellen sollte) und die garage iss immer noch nicht ganz leer ...

zumindest ist dort jetzt platz für das bestellte dämmmaterial für speicherdecke und - wände. ich hoffe, das zeuch kommt bald, genau wie der elekrtiker, der vor der dämmung noch die e-leitungen verlegen muss. 

elektrik   

pünktlich sind die elektriker gekommen. es geht voran (mit neuem staub nach etlichen bohrungen) … nach 2 tagen ist alles fertig … leider funzt meine i-net verbindung danach nicht mehr … argh!?! … und die ferien gehn heut zu ende

putz

i-net funzt noch immer nicht, obwohl ich die zerschossene fritzcard auswechseln liess - der - neben einer (wohl staubbedingt) defekten armbanduhr - erste ernsthaftere kollateralschaden der umbau-aktion. dafür ist schon das dämm-material für die wände gekommen 35 “säckchen” rotband (a 30kg) und zig heratecta platten müssen auf den speicher, denn schon für morgen früh hat sich  der verputzer angesagt … gegen 23 uhr ist dieses heftige workout endlich beendet …

Ufffffffff !

der verputzer hat heut schon an den wänden mit dem schlimmsten putz die heratecta platten verbaut. in 2 tagen will er fertig sein. zum glück arbeitet er nicht nur schnell sondern auch sehr sauber, so dass sich die schweinerei auch auf dem speicher in grenzen hält. abends noch zwei wände mit haftmittel grundiert … anschliessend die schon übliche putzaktion. I-net funzt immer noch nicht … anruf bei telekom bewirkte zumindest, dass die nen stördienst vorbeischicken wollen. morgen sollen auch schon die materialien für die deckendämmung geliefert werden (120 styrotect-s platten) und der dachdecker will die letzten 4 balken für die zwischendecke einbauen.

der putzer ist in rekordzeit fertig geworden !

anschliessend riesenputzaktion im gesamten haus … auch das material für die deckendämmung ist gestern angekommen (die garage ist bis zum dach voll von diesen styroporplatten). nur der stördienst der telekom lässt mich noch warten … und hat sich jetzt für übermorgen angesagt

dämmung

die telekom war da ... hurra ! :-) ich bin wieder i-net fähig (nachdem die ntba box ausgetauscht wurde) ... aber bevor die page geuppt wird, erstmal ne runde styrotect anbringen. hört sich ja eigentlich gut an dieses styrotect stecksystem: einfach zuschneiden mit etwas übermaß und zwischen die sparren schieben ... ruckzuck quasi ... aber in nem haus von 1899 liegen die sparren nicht vollkommen parallel ... also ist zeitraubendes anpassen angesagt ... und jede menge schräge zuschnitte, die dieses material (speziell sein lamellensystem) nich so gerne hat ... es wehrt sich, in dem es mich mit styroporbrösel eindeckt ... für die erste ecke brauch ich länger, als ich gedacht hab ... nach 2 paketen a 6 platten plus mittlerer staubsaugaktion mach ich schluss, uppe noch die page und falle müde in die kiste. sicherlich stellt sich die frage, warum ich überhaupt styropor als dämmmaterial genommen habe und nicht etwa die übliche mineralwolle. dies liegt am besseren dämmwert on styropor: bei gleicher materialdicke ist dieser wert doppelt so hoch wie bei minralwolle. 10cm sparrentiefe wären für minralwolle zu wenig gewesen. 

"sisyphus (sagenhafter könig von korinth), der zur strafe für frevel an den göttern in der unterwelt einen stets wieder zurückrollenden stein bergauf rollen mußte ..." (duden)

etwas vermessen, mich derzeit mit diesem sagenhaften vergleichen zu wollen? sicherlich, aber ... die arbeit mit diesem styropor in diesem raum mit seinen nicht parallelen zt. leicht runden alten sparren, seinen vielen winkeln und ecken um die balken rum ist echt was für leute, die zb. sowas wie ne ergotherapie nötig haben ...

zeitaufwendig in jedem falle. und am ende jeden abends winkt (wie der stets zurückrollende stein des korinthers) die abschliessende staubsaugaktion ... trotzdem werd ich am weekend fertig sein mit dem styroporverbau.

der trotz heizung volle pulle & guter lüftung (zu) langsam abtrocknende putz bereitet mir noch etwas sorgen. da tut sich noch nich sehr viel, grad bei der derzeitigen feucht kalten witterung. wenn das in dem tempo weitergeht, kann ich erst in 2 monaten den abschliessenden wandanstrich anbringen, meinte ein experte :-(

... werd mich wohl mal - thx chris für diesen tipp -nach ner trockenmaschine umsehen morgen ...

styropor-dämmung mit riesen "veilchen" abgeschlossen

endlich ist diese arbeit abgeschlossen, denn das styropor erzeugt nich nur unheimlich viel gebrösel, es ist auch nich grad das gelbe für die atemwege. kurz vor "schichtende" so gegen 02.00 uhr hol ich mir noch ein heftiges "veilchen" plus mittleren cut, als ich beim herabsteigen von der leiter im halbdunkel ne balkenkante treffe, genau in augenhöhe ... argh! sehe jetzt (fast) aus wie klitschko nach seiner schwersten niederlage ... auge fast zugeschwollen .-(

zuvor hab ich mir noch zwei raumtrockner ausgeliehen, die jetzt "around the clock" die feuchtigkeit aus den frischverputzten wänden saugen ... seitdem die beiden dinger aktiv sind, kann man den wänden beim hellerwerden - auch mit nur einem auge - zusehen .-)) 

unterkonstruktion für paneele 

das hantieren mit diesen 3m langen kanthölzern an der decke verlangt - wenn man es alleine macht - nach nem helfer, den ich in form eines klemmholzes (minimal größer als die deckenhöhe) gefunden hab, mit dem ich vom boden aus die langen dinger erstmal mittig grob an der decke fixier, danach ausrichte und so andrücke, das das eigentliche anschrauben zum kinderspiel wird. morgenabend sollte diese arbeit abgeschlossen sein

nachdem mein auge wieder besser war, hab ich über der zwischensparrendämmung im zwischendeckenbereich noch ne weitere lage styropor angebracht und auch noch die kühlste ecke nach sparrendopplung mit zusätzlichem styropor versehen. der effekt war enorm: mit meinen altersschwachen behelfsheizkörpern erreich ich jetzt mühelos 26 grad. die später installierten e-öfen können also ne nummer kleiner ausfallen :-)

 

präparieren der alten dachbalken

den 3m langen balken, der jahrzehnte unter ner lage putz versteckt war, hab ich mir zuerst vorgenommen. schon nach kurzer bearbeitung mit nem schleifgerät sah das alte eichenstück aus wie ein konstruktionselement eines meiner geliebten historischen holzsegler. eigentlich ne schande, darauf ne farbschicht zu knallen ... da aber neue balkenelemente (leimbinder) in die sichtbare dachkonstruktion eingebaut wurden, die - naturbelassen- weder in form noch in ton dazu passen, werd ich wohl schweren herzens doch alle elemente mit nem gleichen anstrich versehen. den "alten" werd ich dabei aus pietätsgründen als letzten streichen .-(

am nächsten morgen hab ich die verrückte idee, doch einmal zu probieren, diesen roten anstrich auf den übrigen balken "etwas näher unter meine lupe" zu nehmen, sprich ihn so abzuschmirgeln, dass auch diese balken so schön naturfarben aussehen wie "der alte". die rostrote farbschicht entpuppt sich dabei als imprägnierungsmittel gegen holzwurm, das mein dad mal vor nem vierteljahrhundert angebracht hat. uropa hatte nämlich anno 1899 die bastschicht der eichenbalken nicht vollkommen entfernt ... und dortdrunter hatten sich dann diese tierchen breitgemacht, erst nette gänge parallel unter dieser schicht zu fressen (da iss das holz was weicher) ... und als die vorräte dort zur neige gingen, sich weiter in die balken zu bohren (was zum glück sehr mühsam gewesen sein muss). in dieser (harten) phase wurden sie wohl von meinem dad entdeckt und mit jener rostroten farbe gekillt. ums kurz zu machen: aufgrund der vielen gänge ist dieses holzschutzmittel cm-tief in die balken eingedrungen. obwohl ich sämtliche maschinen und zum schluss sogar ein schabmesser einsetze (und dabei den gesamten raum rostrot einpudere) ein fast unmögliches (?) unterfangen also, sie irgendwann einmal "naturfarben" zu schmirgeln ...

nachdem sich bereits das wasser im sammelkanister meines raumtrockners begonnen hatte rot zu färben (!), gebe ich nach dem motto auf: was für holzwurm schädlich, könnte auch für mensch nich grad empfehlenswert sein und begieße meine niederlage mit dazu passender flüssigkeit

bevor´s nun zum lackieren der balken geht, hab ich erstmal die bisher nur aufgepinselte jahreszahl "1899" in den großen querbalken reingefräst mit ner dremel, bis deren fräskopf den geist aufgibt :-(

lackieren des gebälks

danach noch zum baumarkt gesaust mit der vorgesehenen kack(ao)braunen farbe, die mir auf einmal überhaupt nicht mehr gefällt und diese umgetauscht gegen nen *zungeschnalz* spezialangemischten ton, der an italienische rotweine erinnert ... und schnell noch 2 bälkchen damit eingepinselt, darunter auch "den alten", der das zeuch geradezu in sich reinschlürft :-)

   seit heute ist mein "zwischenlager garage" wieder zum bersten gefüllt ... mit 2 e-öfen, ner pallette paneele, 2 riesenwürsten bodenbelag und nem stapel bodenplatten. derweil meine dachbalken weiterhin nach ihrer "rotwein-tinktur" schreien :-)

ich hänge weiter an den balken fest. unglaublich! die alten dinger schlucken farbe eimerweise. jetzt sind schon 3 schichten drauf und immer gibts noch stellen, die nicht perfekt aussehen. "für jedes vierteljahrhundert ohne farbbehandlung eine schicht", meinte ein experte heute. das wären deren 4 ... totalemente. manchmal vergisst man einfach, dass man bei solch historischem material ´n bisserl mehr geduld aufbringen muss. zur entspannung blätter ich in nem alten ordner mit dokumenten über das haus und den bau anno 1899. ich les mich fest, als ich auf ein dokument gerade aus diesem jahr stoße. ein simpler zettel, den die bauarbeiter bei der grundsteinlegung damals in ne flasche gesteckt und eingemauert hatten (bei einem umbau des hauses vor einigen jahrzehnten wurde er zufällig entdeckt), mit dem spruch: 

"lieber freund, der jemals diese flasche findet, gruß aus dem jahr von gottes gnaden 1899"

"flasche" ist ein gutes stichwort, und der fund eh willkommener anlass, eine solche - gefüllt mit nem exzellenten bordeaux - zu öffnen, und mal nen ruhetag einzulegen :-) 

im geiste (dieses rotweins:-) stoße ich auf uropa an, der so nen schönen großen dachboden plante ... und natürlich auch auf die solide handwerkskunst der bauarbeiter dieser epoche, die meinen umbau erst möglich machen.

a la votre, messieurs!

nach der gestrigen kreativpause gehts heut mit neuem schwung mal wieder den balken an den kragen ... der vierte (und definitiv letzte) anstrich lässt selbst "seidenmatt" fett glänzen (unsauber aussehende stellen im fotto sind in wirklichkeit spiegelungen)

 

danach schon mal die paneelen-unterkonstruktion ausgerichtet per wasserwaage & bauschnur, denn in den nächsten tagen soll diese deckenverkleidung angebracht werden. vom logischen ablauf könnt ich zwar jetzt die wände besser streichen, aber zum einen hab ich von der letzten farborgie im moment genug und mal ne abwechslung nötig, zum andren möcht ich die wandfarbe erst dann bestimmen, wenn mir die komplette kombi balken & paneele diese entscheidung optisch was erleichtert. 

in die decke noch nen "notausgang" (=inspektionsluke mit zugang zu den e-leitungsverteilern & telekomdosen oberhalb der zwischendecke) gezimmert incl. klappdeckel. 

 

den letzten kreativen schwung (plus rest des gestrigen bordeaux:-) nutzend dann noch per corel nen paneel-verlegeplan erstellt ... & die page geuppt.

februar 2004

ab morgen gehts dann an die ...

deckenverkleidung mit paneele 

"wenn sie alleine arbeiten und noch nie ne paneele verlegt haben, empfehl ich ihnen das easy-tack system, unsere sogenannte "frauenpaneele", meinte der freundliche verkäufer (etwas müde auf mich herablächelnd) im aachener bauhaus. artig bedanke ich mich (in solchen baumärkten stell ich mich immer ´n bisserl doof), bestell ne pallette dieser variante für heimwerkende ladies *gg* und mache mich 2 wochen später an die arbeit.

bei nem L-förmigen raum ist die entscheidende stelle jener rechtwinklige knick. hier fang ich an. wenn die unterkonstruktion schön in der wasserwaage ist und die erste paneelreihe mit bauschnur ausgerichtet erstmal vernünftig an der ersten wand liegt, ist dieses system wirklich ziemlich easy und die restlichen reihen reine formsache: mit der einen hand die ca. 140 cm langen brettchen einfach in die nut schieben und mit der andren den elektro-tacker den rest erledigen lassen. bisserl zeitaufwendiger allein die verkleidung des "notausgangs", meiner inspektionsluke mit zugang zu den verteilerboxen der e-leitungen ... und die beiden stellen, wo die balken durch diese paneel-decke führen. ende der woche sollte ich damit fertig sein, auch wenn in der schule jetzt wg. zeugnissen ne menge konferenzen anstehen und dazu "pisa-folge-krimskrams" aufwendig (und per pc) abzustimmen ist: bei schlechten leistungen der kids müssen jetzt zb. in jedem einzelnen fall förderpläne geschrieben werden ... und die alten kopfnoten gibts nu auch wieder. deutschland auf dem weg zurück ... zur leistungsgesellschaft (?) 

die decke hängt seit gestern komplett. bin aber heut nich zu viel gekommen (gründe s.o.). die vorbereitung der dachschrägen für die paneele erweist sich als aufwendiger, als ich angenommen hatte, da ich direkt auf die ollen sparren montieren möchte, die unter der bauschnur zum teil doch grössere sprünge machen. werd sie morgen mit nem bandschleifer (argh, wieder staub!) bearbeiten und den rest a bisserl "auffüttern" mit schmalen streifen. riecht nach nem arbeitsreichen weekend

inzwischen hängen auch die dachschrägen

kleines resumee zur "easy tack paneele": klasse sache für leutz, die sowas alleine machen! ... und: es gibt für alle ecken und winkel alle erdenklichen leisten in diesem system, was die feinarbeit zwar erleichtert, ihr aber nicht den zeitaufwand nimmt

ausserdem iss man bei solchen "filigraneren" arbeiten in nem altbau permanent auf der suche nach dem idealen kompromiss zwischen wasserwaage und vorgegebenen strukturelementen, die eben einst nich 100pro nach wasserwaage ausgerichtet wurden bzw. (wahrscheinlicher) im laufe der zeit sich aus derselben entwickelt haben (hier im ort stand einst ne grube und bergschäden waren an der tagesordnung) ... bis 23 uhr ortszeit machen mir solche knobelaufgaben meist noch spaß, danach nerven sie manchmal ein wenig

wandbemalung

heut mit den "wandmalereien" angefangen. nen terracottaton ins schneeweiss gemischt (bei künstlichem licht), der sich hoffentlich morgen (bei tageslicht) nich als schlüpferrosa oder so was rausstellt 

malerarbeiten abgeschlossen (uff, sehr müde)

bodenbelag

alten bodenbelag rausgerissen ... dabei zwei überraschungen: die darunter zum vorschein kommenden alten bodenbretter sind damals im gleichen ton gefärbt worden,den ich jetzt für die balken gewählt habe ... ich bleibe quasi in der tradition :-)

 

als zweite überraschung kommt eine alte zeitung aus dem jahre 66 zum vorschein, die irgendwer wohl zum ausgleich der bodenunebenheiten unter den damaligen belag gestopft haben muss

ich erinnere mich, dass zu dieser zeit meine alte immer größer werdende scalextric bahn für ne weile in diesem raum gestanden hat, bevor ich mir kurze zeit später meine erste holzbahn sägte ... ich nehms als gutes omen und nagel noch bis 1 uhr bodenplatten auf. das ganze muss nun n bisserl zügig gehen, da in 2 tagen schon die unterkonstruktion der bahn abgeholt werden kann

bodenbelag verlegt

über das flachdach des anbaus, durchs flurfenster sind die beiden riesenwürste bodenbelag quasi diretissima unters dach gelangt (thx stephan für diese zeitsparende idee) ... dort kann der belag noch nen abend "gehen" bevor ab morgen schon die unterkonstruktion der bahn dort aufgebaut werden soll ...

der raum iss bis auf kleinigkeiten (leisten, leuchten usw.) endlich fertig. die einrichtung der bastelecke ist dabei der grösste brocken, der aber warten muss ... in den nächsten wochen iss erstmal bahnbau angesagt :-)

später soll noch über die ideale beleuchtung einer slotracing strecke berichtet werden. mir schweben da so "flutlichtähnliche" spots vor. die von der decke aus besonders gut die strecke in szene setzen können ...

mein elektriker hat heut schon mal nen katalog für entsprechende leuchten mitgebracht. gleichzeitig sind seine leute dabei, e-öfen, steckdosen und die diversen i-net-, phone- & tv anschlüsse endzuverlegen. die jungs müssen sich sputen, denn am weekend kommt die bahn, dann iss kein platz mehr für solche arbeiten. auch bauherr himself muss nen endspurt einlegen, da noch nich alle fuß- & paneel-leisten verlegt sind. die bastelecke sieht jedenfalls schon mal fast fertig aus :-)

  

heut mehrere baumärkte und spezialläden nach leuchten abgeklappert. the prob is: nur niedervolt systeme liefern die gewünschte flutlichtartige lichtbündelung. diese systeme sind aber z.t. sündhaft teuer ... 200-300 € komplett pro schiene mit 3 leuchten zb. da ich wg. der raumgrösse min. 4 schienen mit min. je drei leuchten benötige, würd das richtig ins geld gehen. spätabends dann die lösung .... bei aldi gabs so ne sonderaktion zu beginn der woche (thx walter für den tipp!) ... und mit riesenglück erwisch ich bei mir im ort genau noch die letzten 4 kartons zu nem stückpreis von unglaublichen 19.90 € (komplett mit trafo & sogar vier 35 w leuchten :-) ... zwar nich im gewünschten retro-look sondern in chrom, aber das stört mich bei dem preis weniger (werds gegebenenfalls noch n bisserl umgestalten/umlackieren)   

bis zum eintreffen der bahn am samstag will ich die leuchten hängen haben plus noch so manche abschlußleiste an der paneel-decke (später komm ich da nich mehr richtig dran) ... dieser "kleinkram" hält viel mehr auf, als ich dachte

21.2.: room ready for the track !

so gegen 2 uhr iss der raum nach nem heftigen endspurt nu wirklich fertig. alle decken leisten hängen (halbwegs gerade), die fußleisten betonen vorzüglich sämtliche rundungen der alten wände (der raum hat wirklich in dieser hinsicht jede menge charme) ... und auch das (aldi) flutlicht (dimmbar wg. zukünftiger nachtevents) iss ne wucht ... morgen früh vorm abholen der bahn nochmal kurz durchputzen (wenn ich nich zu müde bin), denn slottracks hassen staub (während ich "nich allzu gerne" putze)

some month later ...

nun iss der winter endgültig vorbei, und ich kann sagen: die wärmedämmung funzt auch an sehr kalten tagen optimal in verbindung mit den zwei 4kw nachtspeichergeräten. war der speicher vorher ein ungemütlicher, kalter und zügiger raum (was man an sehr kalten tagen auch ne etage drunter spürte), so iss jetzt ein schnucklig warmer bereich entstanden, der diese tage vergessen lässt (und auch so manchen schweisstropfen:-)

auch erste warme tage mit > 25 grad zeigen, dass sich dieser bereich bei weitem nicht mehr so aufheizt wie zuvor. es hat sich also in jeder hinsicht gelohnt, auch im hinblick auf die erhöhung des hauswertes .-)

im nachhinein würde ich nicht vieles anders machen ... würde der raum nicht zu modellrennzwecken genutzt, hätte ich sicherlich noch ein zweites velux-fenster in die schräge eingebaut ...

da sicher so einige leser in nem altbau über nen ähnlich ungenutzten raum verfügen, hier einige links, die mir sehr geholfen haben:

wichtige allgemeine vorinformationen:

http://www.ib-rauch.de

http://www.dimagb.de/info/baualt/dachaus1.html

http://www.baumarkt.de/b_markt/fr_info/daemm/ddaemm.htm

http://www.heinzebauoffice.de

 

spezielles:

http://www.holz-boll.de/sortiment/daemmstoffe/heidelberger.htm

http://www.baumarkt.de/b_markt/service/paneele.htm

auch wenn man - wie ich - zuvor noch nie größere umbauten am haus vorgenommen hat, kann man´s auch alleine schaffen - bangemachen gilt nicht!

ein paar maschinchen sind allerdings in´s kalkül zu ziehen:

robuster (!) industriestaubsauger (kärcher)

kreissäge (oha!, hab ich mich über mein 150€ billigprodukt geärgert, schon unvollständig geliefert bzgl. schraubensatz war vor allem der anschlag dieser REXON grund zur klage: wackliger gehts net ... nur mit viel geschick & improviastion geeignet für genaueres schneiden (zb. von paneelen-längsschnitten) 

akkuschrauber (mit 2 akkus von METABO) ... stes zuverlässig im einsatz

bohrmaschine (mein unverwüstlicher 30 jahre alter oldtimer)

elektrotacker (echt cool beim fixieren der easy tack paneele)

dremel (dieses multfunktionalteil iss eh angesagt bei modellbau)

stichsäge (im grunde kann man sich damit ne billig-kreissäge sparen)

bandschleifer (yooo, aber staubverursacher number one, trotz staubauffangsäckchen *lach*. besser wäre ne richtge absaugvorrichtung gewesen)

und jede menge schaubzwingen in (möglichst) allen größen ... hier waren teilweise über 50 (!) gleichzeitig im einsatz ... und immer noch hätten es mehr sein können

wasserwage (mit neigungswinkelmesser!) ... unerlässlicher helfer beim genauen neigen des traxx 

 

 

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